Jusos starten Umfrage zum öffentlichen Nahverkehr

Die Ingelheimer Jungsozialisten habe eine Umfrage zum Ingelheimer Busverkehr gestartet. Eine Postkarte mit verschiedenen Fragen wurde dafür an alle Haushalte der Rotweinstadt verteilt. “Der öffentliche Nahverkehr ist ein wichtiges Thema, gerade für junge Menschen. Deshalb haben wir uns damit beschäftigt.” sagt Philipp Roth-Kleyer von den Jusos Ingelheim. “Wir wollen wissen, was den Menschen dabei überhaupt wichtig ist und wie sie den Nahverkehr nutzen. Dazu haben wir die Umfrage gestartet.”

“Öffentlicher Nahverkehr ist heute wichtiger denn je. Er bedeutet Komfort, Teilhabe und Generationengerechtigkeit, schont das Klima und unterstützt die Stadtentwicklung.” zählt Dominik Brill, Juso und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion auf. “Aber all das gilt nur, wenn die Menschen auch mit den Öffentlichen fahren. Deshalb müssen wir unser Konzept an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausrichten. Dazu leisten die Jusos mit ihrer Umfrage einen Beitrag.”

Sagt uns auch Eure Meinung! Wie kann man den Ingelheimer Busverkehr verbessern?

Jusos Ingelheim fordern kommunales Wahlrecht für Migranten

Die Jusos Ingelheim fordern die Einführung des kommunalen Wahlrechts für Migranten, die länger als 5 Jahre in Deutschland leben. Auf einer Linie sind die Jungsozialisten dabei mit ihrer Bundespartei, der SPD. „Migranten kennen kommunale Probleme genauso gut wie Alteingesessene und verdienen daher das Recht zum Mitentscheiden“ so Juso-Ingelheim-Mitglied Phillip Brill.

Für EU-Bürger gibt es ein solches Wahlrecht bereits. Warum dies nicht auch für Nicht-EU-Bürger möglich sei, ergibt für Tim Wilhelmi – Vorstandsmitglied der Jusos Mainz-Bingen- keinen Sinn: „Die Einführung dieses demokratischen Grundrechts für unsere Mitbürger ist richtig und wichtig. Es sollte unser aller Interesse sein, einen wesentlichen Grundsatz unserer Verfassung -die Gleichbehandlung- auch in diesem Bereich konsequent durchzusetzen.“

Erst diesen Monat hat die CDU gemeinsam mit FWG und FBI eine Resolution zum Wahlrecht von Migranten im Stadtrat verhindert. „Die CDU schiebt hier ebenso wie im Bund angebliche rechtliche Probleme vor und verschließt wieder einmal die Augen vor dem Wesentlichen: Das Mitbestimmungsrecht darf keine „Belohnung“ für Integration sein. Vielmehr bildet es einen wesentlichen Grundstein für den Integrationsprozess. Noch immer hält die Union an den Resten eines veralteten Blutrechts fest. Für uns ungerecht und völlig unverständlich“ erklärt Brill abschließend.

Aktuelles

SPD Ingelheim empört über den Kuhhandel zum Betreuungsgeld

 

Auch nach dessen Beschluss im Bundestag, herrscht in der Ingelheimer SPD Enttäuschung und Wut über das geplante Betreuungsgeld der Bundesregierung. “Nach einer monatelangen, peinlichen Hängepartie hat auch die FDP ihren Widerstand gegen dieses milliardenschwere Geschenk an die CSU aufgegeben,” so Roland Schäfer, Vorsitzender des Ingelheimer Ortsvereins und ist von den Liberalen besonders geschockt. “Familien dafür zu bezahlen, dass sie ihren Kindern nicht die Chancen einer frühzeitigen und guten Bildung bieten, das hat mit Freiheit aber auch gar nichts mehr zu tun.” Mitte des Jahres hatten die SPD Ingelheim und die Ingelheimer Jungsozialisten eine Petition an den deutschen Bundestag gestellt, von der Einführung des Betreuungsgeldes abzusehen und dafür mehr in ausreichende und qualitativ hochwertige Betreuungsplätze zu investieren Die endgültige Bearbeitung der Petition steht noch aus. “Die über 5000 Unterzeichner der Petition zeigen wie viele andere Aktionen, dass es in der Bevölkerung massiven Widerstand gegen diese so genannte “Familienleistung” gibt,” sagt Phillip Brill von den Jusos Ingelheim, “deshalb sind wir dankbar, dass die Bundes-SPD deutlich macht, dass sie bei einem Wahlsieg diese Herdprämie wieder abschafffen wird. Außerdem befürworten wir die geplante Klage vor dem Bundesverfassungsgericht.” “Auch hier in Ingelheim wird Geld investiert, um ausreichende und ansprechende Betreuungsplätze anbieten zu können, weil solch eine umfassende Betreuung ausdrückliches Ziel des Gesetzgebers ist. Da ist es doch widersinnig, gleichzeitig Geld dafür zu bezahlen, dass jemand diese Leistungen nicht in Anspruch nimmt,” so Schäfer abschließend.

Jusos gegen Betreuungsgeld

Die Jusos Mainz-Bingen sprechen sich gegen die Einführung des geplanten Betreuungsgeldes aus. Eine solche „Leistung“ bindet Ressourcen, die im Ausbau der Betreuungsstrukturen dringend gebraucht werden. Aber auch die Anreize, die ein Betreuungsgeld setzen würde sind kontraproduktiv. „In Kindertagesstätten und anderen Betreuungseinrichtungen lernen Kinder das Verhalten in einer Gruppe gleichaltriger und den Umgang miteinander,  eine Prämie dafür, ein Kind von diesen Einrichtungen fernzuhalten, ist ein falsches Signal“, sagt Hendrik Keith. Dazu kommt, dass die 150 Euro, die im Gespräch sind, für sozial schwächer gestellte einen größeren Anreiz darstellen als für normal und besser Verdienende. So werden gerade die Kinder, denen früh Bildung zuteil werden sollte, auch weil sich die Familie dies oft nicht leisten kann, von Betreuung ferngehalten. „Auch in Sachen Gleichberechtigung setzt das Betreuungsgeld ein falsches Signal. Ziel muss sein, beiden Elternteilen durch Betreuungsangebote die Möglichkeit zu geben, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen und nicht einen finanziellen Ausgleich dafür anzubieten, dass meist Frauen keine Möglichkeit haben Familie und Beruf zu vereinbaren.“ erklärt Dominik Brill von den Ingelheimer Jusos.

Deshalb haben die Jusos Ingelheim eine Petition an den Deutschen Bundestag gestellt, die jeder einfach HIER unterzeichnen kann.

Jugendtaxi rollt endlich

Lange haben wir uns dafür eingesetzt, jetzt ist es endlich da: Seit Anfang März rollt das Jugendtaxi durch Ingelheim. Ein entsprechender Antrag der Jusos wurde von der SPD in den Stadtrat eingebracht und im vergangenen Jahr verabschiedet. Das Jugendtaxi kann von Ingelheimer Jugendlichen zwischen 16 und 21 Jahren genutzt werden. Es fährt an Wochenenden und Feiertagen von 23 Uhr bis 2.30 Uhr und holt euch an allen Haltestellen der Linien 611 und 612 ab bzw. bringt euch auch zu diesen. Unter den Telefonnummern 06132-2222 oder -434488 kann das Taxi zum Fahrpreis von 1,80 Euro bestellt werden. Voraussetzung für die Nutzung ist die Vorlage des gültigen Persos sowie eines Berechtigungsscheins, der  im Yellow sowie in der Touristinformation ausgestellt wird. Wir sehen in der Einführung des Jugendtaxis ein schönes Beispiel dafür, dass sich aktive politische Mitarbeit für junge Menschen lohnt und auch ganz konkrete Erfolge zeigt!

Jusos eröffnen Aufenthaltswiese

Auf Einladung der Jusos erschienen am Samstag den 3. März 50 Jugendliche auf der Wiese am Bahnhofskreisel und weihten die von den Jusos geforderte Freizeitwiese kurzfristig ein. “ Die Präsenz der Jugendlichen zeigt, dass der Bedarf an einer Aufenthaltswiese besteht“, so der Sprecher der Jusos Phillip Brill. „Dennoch machten die Anwesenden Jugendlichen klar deutlich, dass sich die äußere Form der Wiese noch deutlich ändern muss, bis sie wirklich den Flair einer Freizeitwiese besitzt“, so Brill weiter. Trotz des schlechten Wetters waren die Anwesenden euphorisch, als exemplarisch das rote Band zur Einweihung der Wiese durchschnitten wurde. “ Die Erwartungen sind groß, dass durch die gewonnene Aufmerksamkeit der Wunsch der Jusos und vieler Jugendlicher nach einer Freizeitwiese in Zentrumsnähe erfüllt wird“, so Tim Wilhelmi, der Initiator dieser Aktion, bei seiner Rede.

Jusos für eine Umbenennung der Herrmann-Berndes-Straße

Die Ingelheimer Jungsozialisten unterstützen das Bestreben des Vereins in-Rage, die Herrmann-Berndes-Straße umzubenennen. „Die Erkenntnisse zeigen, dass Berndes kein Held war, sondern ein Opportunist, er hat die Ehrung durch einen Straßennamen nicht verdient“, so Dominik Brill von den Jusos. „Dass Ingelheim Berndes, der aktiv am nationalsozialistischen Übel in Ingelheim beteiligt war, eine Staße widmet, verhöhnt die Opfer der Nazis und diejenigen, die sich in Ingelheim wirklich im Widerstand gegen das Regime gekämpft haben“, begründet Brill und macht deutlich: „Die angestrebte Aufarbeitung der Geschehnisse in Ingelheim im Nationalsozialismus macht nur Sinn, wenn auch entsprechende Konsequenzen gezogen werden.“

Jusos verteilen Handwärmer

Die Ingelheimer Jusos haben am vergangenen Donnerstag am Bahnhof Ingelheim rund 200 Handwärmer und Info-Flyer an Bus- und Bahnreisende verteilt. „Damit wollen wir auf den fehlenden Windschutz am Bahnhof aufmerksam machen und den vielen Pendlern und Schülern, die hier jeden Morgen frieren, etwas Gutes tun“, erklärt Juso-Sprecher Philip Brill. Schon vor rund drei Jahren hatte die SPD-Stadtratsfraktion einen besseren Windschutz am Ingelheimer Bahnhof gefordert – trotzdem gibt es bisher nur eine Sitzgruppe mit Windschutz.

„Die Reaktionen auf die Aktion waren überaus positiv und haben gezeigt, dass die Auffassung der Jusos und der SPD geteilt wird, dass hier dringend etwas passieren muss. Auch wenn die Temperaturen wieder steigen darf das Thema nicht in Vergessenheit geraten“, fordert Juso-Mitglied Hendrik Keith.

Jugendtaxi startet voraussichtlich im März

Das von den Jusos initierte und befürwortete Jugendtaxi wird voraussichtlich noch im März starten. Die genaueren Infos über das Projekt- z.B. wo und wie ihr das Taxi nutzen könnt – findet ihr in Kürze hier.

Jusos wählen neuen Sprecher – Konzept 2012 steht

Die Jusos Ingelheim haben auf ihrer Klausurtagung des letzten Wochenendes einen neuen Sprecher gewählt. Philip Brill wird die Aufgabe von seinem Bruder Dominik übernehmen, der im Ortsverband weitere Funktionen erhält. Zudem wurden die politischen und gesellschaftlichen Ziele des Jahres 2012 abgesteckt, bei denen nach den Wahlkampfjahren 2009 und 2010 vor allem die Mitgliedergewinnung und das Umsetzen der Jugendziele im Vordergrund stehen. Unter anderem stehen die Erhaltung des Ingelheimer Kinos und die Schaffung einer Grünfläche in der Stadtmitte auf der Agenda. Auch die Unterstützung für Michael Hüttner – OB Kandidat in Bingen – wird nicht zu kurz kommen.